Gesucht: Skizzenbuch 146-Zeichnungen von Ernst Ludwig Kirchner

Als leidenschaftlicher Liebhaber der Kunst Ernst Ludwig Kirchners widmet sich Franz Dinda seit einiger Zeit der Rekonstruktion seines Skizzenbuches 146.

Dieses nimmt im Oeuvre Kirchners einen besonderen Stellenwert ein: Nicht nur wegen seiner einzigartigen Maße (26×16 cm) sondern auch wegen seines enormen Umfangs. Es handelt sich um eines der beiden letzten Skizzenbücher, die Ernst Ludwig Kirchner vor seinem Freitod bearbeitet hat und ist im Gegensatz zu den 180 anderen seiner Skizzenbücher mit einem Umfang von circa 200 Blättern mit Abstand das umfangreichste. Es wurde 1968 aus dem Nachlass Lise Gujers versteigert und ein Jahr später von der englischen Galerie Marlborough aufgelöst. So gelangte ein Großteil der Blätter in den Kunsthandel.

Die Rekonstruktion verfolgt verschiedene Ziele: Das Wiederherstellen ursprünglich als Doppelseiten konzipierter Zeichnungen, genauere Datierungen der bekannten Blätter anhand des Skizzenbuchzusammenhangs, die Rekonstruktion der einzelnen Stadien der Entwürfe für den Festsaal des Folkwang-Museums Essen und natürlich die Vervollständigung der Skizzenbuch-Digitalisierung des Kirchner-Museums Davos. Es handelt sich um einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Kirchner-Forschung und wäre Grundlage für weitere kunsthistorische Analysen.

Trotz intensiver Provenienz-Forschungen konnte der Verbleib der hier aufgeführten Zeichnungen bisher nicht geklärt werden.

Um Hinweise wird gebeten!

kirchner@franzdinda.de