Interne Preview, 07.01.25, Deutsch/English

Kirchner-Geheimnis gelüftet: Schauspieler Franz Dinda belegt erstmals Gemäldedurchschuss
Die bislang umstrittene Überlieferung, Kirchner hätte kurz vor seinem Tod im Juni 1938 eigene Gemälde durchschossen, ist nun erstmals eindeutig belegt. So konnte anhand unveröffentlichter Briefe und Dokumente rekonstruiert werden, dass Kirchner tatsächlich sein in der Sammlung des Museums of Fine Art Boston (USA) befindliches Werk »Berglandschaft von Clavadel« mit einer Schusswaffe beschädigte. Weitere Hinweise deuten zudem darauf hin, dass möglicherweise mit »Sertigtal im Herbst« ein weiteres seiner Gemälde als Ziel diente.
Zu verdanken ist diese Entdeckung dem Schauspieler Franz Dinda (»Das Boot«, »Nord bei Nordost«) , der sich in den letzten Jahren mehr und mehr als jüngster ausgewiesener Kirchner-Experte profilieren konnte. Mit seinem Vortrag »Mein Kirchner« ist seine ansteckende Begeisterung für Leben und Werk des Malers zudem auch 2026 live zu erleben.
Für die Forschung ist die Entdeckung von hoher Bedeutung: Sie stützt historische Zeugnisse zu einem der zentralen Künstler des Expressionismus, liefert neue Einblicke in Kirchners psychische und künstlerische Situation in seinen letzten Lebenswochen und eröffnet wertvolle Perspektiven für die Erforschung seines Spätwerks.
ISBN: asap
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